23
August
2026
Tagesevangelium aus dem Heiligen Mt - Mt 16,13-20
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.
Namenstag
Hl. Rosa von Lima, Hl. Richildis, Hl. Tudful, Hl. Victor von Vita

Feierliche Einweihung des „Lebenswegs mit Jesus“ durch Generalvikar Michael Wüger!

Das Christentum ist eine Weggemeinschaft. In der Bibel begegnen wir einem Volk Gottes, das unterwegs ist – geführt, gerufen und immer wieder neu aufbrechend. Besonders im Evangelium nach Lukas sehen wir Jesus Christus als den, der auf dem Weg ist: von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch, hin zu denen am Rand. Sein Leben ist Bewegung, Begegnung und Sendung.

So ist auch die Kirche eine Weggemeinschaft geblieben: nicht statisch, sondern unterwegs durch die Zeit, offen für Neues, getragen von Hoffnung und dem Auftrag, die Botschaft weiterzutragen.

Als der Kirchenplatz neu gestaltet wurde, entstand der Wunsch, einen Kreuzweg zu integrieren. Denn wir gehen den Kreuzweg Jesu – aber er gewinnt eine noch tiefere Bedeutung, wenn wir mit dem Auferstandenen weitergehen. So kam die Idee, einen Kreuz- und Auferstehungsweg – einen Lebensweg mit Jesus – zu gestalten.

Dieser Lebensweg, welcher vom begnadeten Künstler Heinz Ebner entworfen und geschaffen wurde und im Burgenland einzigartig ist, wurde am Sonntag, den 26. April von Generalvikar Michael Wüger feierlich gesegnet. Er ist in sieben Stationen zusammengefasst und lädt dazu ein, den eigenen Lebensweg zu reflektieren und persönliche Erfahrungen darin wiederzufinden. In jedem Bild finden sich symbolische Elemente, unter anderem ein kleines Quadrat. Betrachtet man den gesamten Weg – vom Kirchenriegel über den Begegnungsplatz zur Kirche, weiter zum Friedhof und bis zur Kapelle – erkennt man dieses verdichtete Zeichen. Es symbolisiert unser christliches Lebensziel: die Auferstehung.

Die vielen kleinen Quadrate sind besonders in der Kapelle zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Dieses Symbol zeigt: Unser Leben ist eingebettet, so wie ein festes Fundament und Halt, in eine göttliche Ordnung. Wir sind miteinander verbunden, jeder Teil eines größeren Plans – getragen und gehalten in der Liebe Gottes.

Besonders hervorzuheben ist die moderne Mariengrotte: Maria steht unter dem Kreuz – hilflos, leer und voller Schmerz. Sie hält nichts mehr in den Händen, nicht einmal ihren Sohn. In ihr spiegelt sich das Leid der Welt und auch unser eigenes. Und doch dürfen wir uns unter ihrem Schutzmantel bergen – selbst dann, wenn wir uns leer und hoffnungslos fühlen.

Um all das Dargestellte zu erfassen, zu erkennen und zu erspüren, braucht es eine bewusste und wiederholte Betrachtung – auch zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichem Licht. Wir alle sind eingeladen, diesen neu gestalteten Lebensweg unter diesen Aspekten zu entdecken. Lassen wir uns darauf ein!

„Der Lebensweg Jesu“ möge unser aller Lebensweg mit Jesus sein.

 

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    E-Mail: edakarottu@gmail.com bzw. grosspetersdorf@rk-pfarre.at
  • Pfarrsekretärin Martina Baldasti 0680 2471778
    E-Mail: grosspetersdorf@rk-pfarre.at 03362/2315
  • Diakon Gustav Lagler: +43 (0) 664 441 8006
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    E-Mail: jah.eu@gmx.at