Manche Erwachsene erleben eine anhaltende Diskrepanz zwischen ihrer Geschlechteridentität und dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht. Diese sogenannte Geschlechterkongruenz kann mit erheblichem Leidensdruck verbunden sein und den Wunsch nach medizinischer Angleichung des Körpers auslösen. Laut ICD-11 gilt sie nicht mehr als Störung, sondern als Teil der sexuellen Gesundheit.
Die Veranstaltung gibt Einblicke in medizinische, psychologische und soziale Aspekte: Symptome wie Angst oder Depression, die Bedeutung von Sprache und Pronomen sowie der Umgang mit Familie, Partnerschaft und Kindern. Auch Diagnosekriterien und Behandlungsmöglichkeiten werden thematisiert.
Eingeladen sind alle, die sich informieren, sensibilisieren oder austauschen möchten. Gemeinsam schaffen wir Raum für Verständnis und Respekt.
Referentin: Elisabeth Vlasich, DSAin
Familientherapeutin, Gerichtsgutachterin, Leiterin der interdisziplinären Expert:innengruppe für "Trans*Inter*Geschlechtlichkeiten - Psychotherapie" im ÖBVP seit 1995, Co-Leitung der Therapiegruppen Young*Trans und Trans*Identities in der Beratungsstelle Courage Wien seit 2010.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Menschenrechte – gelebte Verantwortung, geteilte Hoffnung“ und nimmt die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten als Ausdruck der Menschenwürde und des Rechts auf Selbstbestimmung in den Blick.
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.
Anmeldung bis 26.02.2026 erforderlich. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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