Geschichte Filialkirche Welgersdorf

Die Ortschaft Welgersdorf dürfte in der illyrisch-keltischen Zeit gegründet worden sein. Aus dem ursprünglichen Namen „Velike“ entstand im Laufe der Zeit der fränkische Ortsname "Welgersdorf".

In den Jahren 1933-1934 wurde die katholische Kirche aus privaten Mitteln unter Baumeister Kamper aus Grosspetersdorf erbaut. Ursprünglich mit 36 Sitzplätzen ausgestattet war es ein einfacher Bau über rechteckigem Grundriss mit blechbedecktem Turm und einer flachen Decke.

In den Jahren 1950-1951 wurde in Eigenregie eine Sakristei angebaut. Am 25. Oktober 1970 fand die feierliche Einweihung von zwei Kirchenglocken statt.

Im Juli 1988 wurde mit der Erweiterung der Kirche begonnen. Mit der gesamten Planung wurde Architekt Gustav Schneller  beauftragt. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit, unter tatkräftiger Unterstützung der Ortsbevölkerung und Helfern aus Grosspetersdorf, konnte der Bau vollendet und die Anzahl der Sitzbänke von 36 auf 90 erhöht werden. Der Volksaltar als Blickpunkt der neuen Kirche wurde auf eine kleine Erhöhung gestellt und es wurde auch eine neue Orgel angeschafft. Am 8. Oktober 1989 erfolgte die feierliche Einweihung durch Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo mit einem Festgottesdienst.

1991 wurde der Kreuzweg vom Osttiroler Künstler Alois Fasching geschnitzt und seitlich an den Wänden angebracht. 1996 wurde ein modernes Relief mit der Darstellung "Maria Himmelfahrt" (Patrozinium) geweiht und den Gläubigen präsentiert.

Die katholische Filialgemeinde Welgersdorf gehörte seit Anbeginn der Pfarre Hannersdorf und in weiterer Folge dem Pfarrverband Kirchfidisch-Mischendorf-Hannersdorf an. Erst seit 1. Jänner 1999, nach einer Befragung aller Gläubigen und einer Zustimmung von 90 Prozent, werden wir seelsorgerisch von der Pfarre Grosspetersdorf betreut und gehören nun dem Pfarrverband Grosspetersdorf-Neumarkt i.T.-Jabing an.