Unser Papst

 Heiligsprechungen am Hochfest Christkönig

Am Sonntag, dem 23. November 2014, hat Papst Franziskus sechs Selige heiliggesprochen. Darunter zwei Ordensleute aus der Heimat unseres Pfarrers Sebastian: den indischen Karmelitergründer Kuriakose Elias Chavara und die zu seiner Gemeinschaft zählende Ordensfrau Eufrasia Eluvathingal. Unser Pfarrer Sebastian war mit dabei ...

Siehe: http://w2.vatican.va/content/francesco/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2014/11/23/canonizzazione.html

Aus der Predigt von Papst Franziskus:

... Heute stellt uns die Kirche als Vorbilder die neuen Heiligen vor Augen, die – jeder in seinem Bereich – gerade durch die Werke einer großherzigen Hingabe an Gott und an die Mitmenschen dem Reich Gottes gedient haben und seine Erben geworden sind. Jeder von ihnen hat auf das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe mit außergewöhnlicher Kreativität geantwortet. Sie haben sich rückhaltlos dem Dienst an den Letzten gewidmet, indem sie Notleidenden, Kranken, Alten und Pilgern geholfen haben. Ihre Vorliebe für die Geringen und die Armen war der Widerschein und das Maß der bedingungslosen Liebe zu Gott. Tatsächlich haben sie die Liebe in der starken und persönlichen Beziehung zu Gott gesucht und entdeckt, aus der die wahre Nächstenliebe entspringt. Deshalb haben sie in der Stunde des Gerichtes diese freundliche Einladung gehört: »Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist« (Mt 25,34)...

Papst Franziskus hat seine Bischöfe bekehrt

Der erste Mann im Vatikan ist nicht nur nett, er hat ein Programm. Eine Kirche, die näher bei den Menschen ist.
Von Josef Bruckmoser | 18.10.2014 - 06:00 |
http://www.salzburg.com/nachrichten/meinung/standpunkt/sn/artikel/papst-franziskus-hat-seine-bischoefe-bekehrt-124805/

Bischofssynode zu Ehe und Familie

Die Bischofssynode soll den Blick der Kirche auf Ehe und Familie erweitern.

PREDIGT VON PAPST FRANZISKUS (5. Oktober 2014)
Das ist die Aufgabe der Führenden im Volk: den Weinberg mit Freiheit, Kreativität und Fleiß zu pflegen ...
... Auch wir in der Bischofssynode sind gerufen, für den Weinberg des Herrn zu arbeiten. Die Synodenversammlungen sind nicht dazu da, schöne und originelle Ideen zu diskutieren oder zu sehen, wer intelligenter ist… Sie sind dazu da, den Weinberg des Herrn besser zu pflegen und zu hüten, an seinem Traum, seinem Plan der Liebe für sein Volk mitzuarbeiten. In diesem Fall verlangt der Herr von uns, uns um die Familie zu kümmern, die von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil seines Liebesplans für die Menschheit war ...
... um den Weinberg gut zu pflegen und zu hüten, ist es nötig, dass unsere Herzen und unsere Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bewahrt sind durch den »Frieden Gottes, der alles Verstehen übersteigt« (vgl. Phil 4,7).
http://www.vatican.va

http://kurier.at

Der Papst warnt vor der "Vergötterung" des Geldes und exkommuniziert alle Mafiosi

Papst Franziskus hat am Samstag, dem 21. Juni, in Kalabrien die kriminellen Clans hart kritisiert. "Jene, die in ihrem Leben dem Pfad des Bösen in solch einer Form folgen wie es die Mafiosi tun, leben nicht in Verbundenheit mit Gott. Sie sind exkommuniziert. Dieses Übel muss bekämpft werden, es muss aus dem Weg geschafft werden. Wir müssen Nein dazu sagen." , sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Die katholischen Priester warnte er vor einer Überhöhung des eingen Ichs bis hin zur Götzenanbetung.

http://derstandard.at

http://www.spiegel.de

 

„Das Geld als Gott“

"Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen.
Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott."
(APA, 13.06.2014)

Papst Franziskus bezeichnet das weltweite Wirtschaftssystem als "unerträglich". "Wir schließen eine ganze Generation junger Leute aus", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der Welt.

http://religion.orf.at/stories/2652492/

http://wirtschaftsblatt.at

Heiligsprechungen zweier Päpste

Papst Franziskus hat am Sonntag, dem 27. April 2014, seine beiden Vorgänger Johannes Paul II. (1978-2005) und Johannes XXIII. (1958-63) heiliggesprochen.

http://www.vatican.va/special/canonizzazione-27042014/index_ge.html

Predit von Papst Franziskus

 

Worte zur FAMILIE

Am heutigen Tag lässt sich unser Blick auf die Heilige Familie auch von der Einfachheit des Lebens anziehen, das sie in Nazareth führt. Es ist ein Beispiel, das unseren Familien sehr gut tut, das ihnen hilft, immer mehr Gemeinschaft der Liebe und der Versöhnung zu werden, in der man Zärtlichkeit, gegenseitige Hilfe und Vergebung erfährt.

Erinnern wir uns an die drei Schlüsselworte, um in der Familie in Frieden und Freude zu leben:

  • »Darf ich?«,
  • »Danke!«,
  • »Entschuldige!«

Wenn man in einer Familie nicht aufdringlich ist und »Darf ich?« fragt, wenn man in einer Familie nicht egoistisch ist und lernt, »Danke!« zu sagen, und wenn in einer Familie einer merkt, dass er etwas Hässliches getan hat, und es versteht, »Entschuldige!« zu sagen, dann herrschen in jener Familie Frieden und Freude ...

Die Verkündigung des Evangeliums geschieht nämlich vor allem durch die Familien, um dann die verschiedenen Bereiche des täglichen Lebens zu erreichen ...

http://www.vatican.va/holy_father/francesco/angelus/2013/documents/papa-francesco_angelus_20131229_ge.html

 

Vatikan veröffentlicht Fragebogen zur Bischofssynode über Familie und Evangelisierung

Der Vatikan hat am Dienstag, 5. November, im Rahmen einer Pressekonferenz in Rom das Vorbereitungsdokument zur Sonderbischofssynode 2014, verbunden mit einem Fragenbogen, vorgestellt.

 

APOSTOLISCHES SCHREIBEN "EVANGELII GAUDIUM"
(Die Freude des Evangeliums)

Papst Franziskus veröffentlich sein Programm zur Kirchenreform. Er fordert eine "Erneuerung der katholischen Kirche auf allen Ebenen" und übt scharfe Kritik an der globalen Finanz- und Wirtschaftsordnung.

Weitere Informationen:

vatican.va
kathweb

 

Offizielle Seite des Heiligen Stuhls:

http://www.vatican.va/phome_ge.htm

 

Interview mit Papst Franziskus am 20. September 2013
"spirituelle Lehrstunde"

Der Chefredakteur der italienischen Zeitschrift des Jesuitenordens "Civilta Cattolica", P. Antonio Spadaro, führte ein sechsstündiges Interview mit dem Bischof von Rom, Papst Franziskus, zu aktuellen Themen in unserer Kirche.

Seine Ideen von Amt und Moral dürften viele aufhorchen lassen.

"Wir müssen eher Prozesse in Gang bringen als Räume zu besetzen. Statt nur eine Kirche zu sein, die mit offenen Türen aufnimmt, versucht sie, neue Wege aus sich heraus zu denen zu gehen, die nicht zu ihr kommen. Es braucht Mut und Kühnheit."

"Die Räume einer einschneidenden weiblichen Präsenz in der Kirche müssen weiter werden. Der weibliche Genius ist nötig, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden."

"Es dürfe keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben. Wer bin ich, dass ich über einen Homosexuellen urteile?"

"Was die Kirche braucht, ist die Fähigkeit, Wunden zu heilen und die Herzen der Menschen zu wärmen. Man muss einen schwer Verwundeten nicht nach Cholesterin fragen. Man muss die Wunden heilen, dann können wir von allem anderen sprechen. Ich träume von einer Kirche als Mutter und als Hirtin. Die Diener der Kirche müssen barmherzig sein, sich der Menschen annehmen sie begleiten – wie der gute Samariter, der seinen Nächsten wäscht, aufhebt. Das ist pures Evangelium."

 

 

Über sich selbst: "Ich bin ein Sünder, den der Herr angeschaut hat. Ich weiß, dass der Herr sich meiner erinnert. Ich könnte ihn sogar vergessen. Aber ich weiß, dass Er mich nie, nie vergisst."


Siehe: religion.orf.at

Quellen: DIEPRESSE.COM, DERSTANDARD.AT

 

4. Oktober 2013 - Papst Franziskus besucht Assisi

Siehe: religion.orf.at

 

papst

Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist unser neuer Papst. Wie jeder neu gewählte Papst sucht er sich einen Namen, den er frei wählen kann. Mit diesem Namen drückt er zugleich auch aus, welche Schwerpunkte er in seiner Amtsführung setzen will bzw. welche Vorbilder für ihn besonders wichtig sind.

So war der Name Johannes Paul I. ein Signal, dass der Papst die Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI. als Vorbild nahm. Johannes Paul II. setzte wiederum diese Tradition fort. Benedikt XVI. steht für die Erinnerung an die Friedenspolitik Benedikt XV. zur Zeit des Ersten Weltkrieges und zugleich an den heiligen Benedikt, der als einer der wichtigsten Wegbereiter der christlichen europäischen Kultur gilt.

Der neue Papst nennt sich Franziskus und verweist dadurch wahrscheinlich auf den heiligen Franz von Assisi, der mit seiner Demut, Bescheidenheit und seiner Begeisterung für das Evangelium einer der wichtigsten Heiligen der Kirche wurde und dessen Spiritualität ungebrochen auch heute verstanden wird. Durch seinen bisherigen Einsatz für die Armen und Ausgebeuteten seiner Heimatdiözese Buenos Aires hat der jetzige Papst Franziskus bereits gezeigt, dass ihm die Option der Kirche für die Schwachen am Herzen liegt.

Kaplan Matthias

HABEMUS PAPAM FRANCISCUM

Ein ermutigendes Zeichen!

... auch ein sehr positives und bewegendes Signal für uns!

Der gewählte Name könnte auch ein Programm sein.

Seine Bescheidenheit ...   volksnah ...   Offenheit ...  Schmucklosigkeit ...   Hinwendung zu den Armen ...

Ein neues Gesicht der Kirche!!!

Die Kirche soll ihre Basis wieder stärken!!!

Die Perspektive der Kirche erweitern ...

... "und jetzt beginnen wir diesen Weg" gemeinsam!

"Betet für mich!" - Er bat für ihn zu beten.

Die Stärke der Hirten ist das Gebet der Gläubigen!

Das Miteinander stärken; gehen wir mutig vorwärts.

Der Heilige Geist führt uns.

Pfarrer Sebastian

 

Ein Porträt von Jorge Mario Bergoglio ...

Amtseinführung von Papst Franziskus am 19. März 2013

Die traditionell prunkvolle Zeremonie fiel auf Wunsch des Papstes diesmal bescheidener aus. Die zelebrierte Messe folgte der normalen Liturgie des Festes des heiligen Josef. Seiner Predigt waren folgende zentrale Botschaften zu entnehmen:

„Die wahre Macht liegt im Dienen. Der Papst muss allen dienen, besonders den ganz Armen, Schwachen und Geringen."

Man dürfe „keine Angst vor Güte und Zärtlichkeit" vor allem gegenüber den Schwächsten haben. 

„Seien wir Hüter und Beschützer der Schöpfung, der Umwelt. Lassen wir nicht zu, dass Zeichen der Zerstörung und des Todes den Weg unserer Welt begleiten."