Firmung

Das Sakrament der Firmung

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„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12,49)


Die Firmung ist „Vollendung der Taufe“. Bei der Taufe waren es meist die Eltern, die für ihr Kind entschieden haben, nun trifft der Jugendliche selbst die Entscheidung für den Glauben.
Die Firmung dient der vollen Eingliederung in die Kirche, denn der Firmling wird mit allen Rechten und Pflichten, die für das Leben in der Gemeinschaft der Kirche nötig sind, ausgestattet.
Wichtiges Kennzeichen der Firmung ist jedoch, dass sie den jungen Menschen für ihr Leben eine besondere Kraft mitgibt:
den Heiligen Geist.

Bei der Firmung streckt der Bischof zunächst die Hände über alle Firmlinge aus, ruft den Heiligen Geist auf sie herab, legt jedem Firmling die Hand auf und salbt ihn mit Chrisam. Dabei spricht er: „... sei besiegelt durch die Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.“ Die Zeichen und Worte der Firmspendung bringen zum Ausdruck: Jetzt handelt Gott - er schenkt seinen Heiligen Geist.

Die Salbung der Stirn mit Chrisam stellt die „Salbung“ des Firmlings durch den Heiligen Geist dar, von dem Christus gesagt hat: „Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen die Heilsbotschaft zu bringen“ (Lk 4,18).

Siehe: --> Die Zeichen der Firmung

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Durch die Firmung erhält der Firmling die Fülle der Gaben des Heiligen Geistes. Die so genannten sieben Gaben des Heiligen Geistes helfen, das Leben nach Gottes Willen zu führen.

Die einzelnen Gaben des Heiligen Geistes sind:

  • Die Gabe der Weisheit
  • Die Gabe des Verstandes
  • Die Gabe des Rates
  • Die Gabe der Stärke
  • Die Gabe der Wissenschaft
  • Die Gabe der Frömmigkeit
  • Die Gabe der Gottesfurcht