Geschichte Filialkirche Kleinpetersdorf

Die erste urkundliche Erwähnung von Kleinpetersdorf findet man im Jahre 1574, erst aus einer Beschreibung der Cannonischen Visitation 1779 wird über eine kleine Kapelle aus Holz mit gemauerter Mensa und einer Glocke im hölzernen Turm berichtet.
 
In den Jahren 1833/34 war die Kapelle bereits aus Stein errichtet worden. Außer einem Altar gab es jedoch keine besonderen Einrichtungen.
Im Grunde handelte es sich um eine einfache Dorfkirche mit runder Apsis und einem vorgebauten Westturm, was der heutigen Erscheinung der Ortskirche Kleinpetersdorf ziemlich ähnlich gewesen sein dürfte.
 
Im Jahre 1857 wurde Kleinpetersdorf dann der Pfarre Großpetersdorf als Filialkirchengemeinde zugeteilt.
 
Nach dem Zubau der Sakristei 1925 und der Anschaffung einer Orgel 1931 erfolgte 1947 eine Außenrenovierung und 1953 eine Innenrenovierung der Filialkirche Kleinpetersdorf.
 
Einige Jahrzehnte später wurde aufgrund des 150jährigen Bestehens der Kirche Kleinpetersdorf ein Um- und Zubau geplant und schließlich am 11. September 1985 begonnen.

 

Der Umbau der Kirche 


Die Bauarbeiten dauerten insgesamt zwei Jahre, wobei unter anderem der Altar erneuert wurde, der Turm neu aufgesetzt, das Gebäude trockengelegt, Boden und Inneneinrichtung rundum erneuert, speziell gestaltete Fenster eingesetzt und eine neue, dritte Glocke in den Turm eingebaut wurde.

Am 13. September 1987 fand schließlich die Einweihung der neuen Glocke, die dem Heiligen Franz Xaver gewidmet ist, statt. Gleichzeitig mit der Glockenweihe erfolgte auch die Weihe der neuen Marienstatue.

 
Die feierliche Einweihung der gesamten umgebauten Kirche fand dann am 11. Oktober 1987 statt. Den Gottesdienst zelebrierte Generalvikar Dr. Paul Iby, der gleichzeitig die Weihe vornahm.

An diesem schönen Herbsttag strömten Menschen aus Nah und Fern nach Kleinpetersdorf, um Zeugen zu sein, was bei gutem Zusammenhalt, enormer Begeisterung, Fleiß, Ausdauer und vor allem gemeinsamer Arbeit geschaffen werden kann!