Volksaltar, Glasvitrine und Ambo

Volksaltar

Der Altar ist das Zentrum des Kirchenraumes, um den sich die Gemeinde versammelt. Das II. Vatikanische Konzil sieht in der gesamten Versammlung der Gläubigen die Träger der Liturgiefeier. Folglich soll es auch keine räumliche Trennung mehr geben. Was auf dem Altar gefeiert wird, ist ein heiliges Geheimnis, nicht einfach eine Mahlzeit zur Erinnerung an Jesus, sondern Gegenwart seines Leidens und Todes, Gegenwart des Kreuzesopfers. Der Altar ist ein Symbol für Christus, den Messias. Er ist festgefügt, ein Ort, an dem sich der Heimatsuchende gleichsam aufhalten und anhalten kann.

Altar

Unter dem neuen Volksaltar ist eine Glasvitrine mit zwei Ebenen versenkt. Die untere Ebene trägt die hebräische Aufschrift „Sch’ma Israel (=Höre IIsrael)“, die Anfangsworte der Hauptgebote aus Deuteronomium 6,4-6. Dadurch wird ein zweites tragendes Element unseres Glaubens verdeutlicht: die jüdische Religion, gemäss dem Apostelwort: „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich“ (Röm. 11,18). Farbige Glasplättchen auf der darüber liegenden Ebene versinnbildlichen die Namen der christlichen Konfessionen und der Partner der Pfarre Großpetersdorf. Deren Symbole sind konkrete Ausformungen dieser Hauptgebote.

Glasvitrine


Die Glasvitrine ist Ausdruck der Verpflichtung aller Christen zu geistiger Weite und umfassender Solidarität.

Auf dem Ambo wird uns der „Tisch des Wortes“ bereitet: Hier werden die Lesungen und das Evangelium vorgetragen, das Wort Gottes ausgelegt und aktualisiert. Der Ambo wirkt durch seine strenge Schlichtheit und Klarheit. Die Elemente Glas, Stein und Metall symbolisieren die Fülle des Wortes Gottes. 

Ambo