Neugestaltung 1999

Die liturgische Erneuerung, die das 2. Vatikanische Konzil als Richtlinie vorgibt, beabsichtigt, die Gläubigen aktiver in das liturgische Geschehen einzubinden (participatio actuosa). Diese Teilnahme mit allen Sinnen soll auch in den räumlichen Gegebenheiten zum Ausdruck kommen, in erster Linie natürlich im Raum für den Gottesdienst.

Die Renovierung der gesamten Kirche bot dem Architektenteam Mag. Hannes Traupmann, Mag. Gustav Schneller und DI Edi Schneller Gelegenheit, diese Vorgaben in einer stärker auch räumlich akzentuierten Form umzusetzen. Das liturgische Geschehen sollte in die Mitte der feiernden Gemeinde gerückt werden.

Hinter dem Konzept für die Neugestaltung steht der Gedanke einer klar ausformulierten Raumfolge:

1. Der Eingangsbereich dient als Ort der persönlichen Frömmigkeit
2. Das Kirchenschiff ist der Raum für die Gemeinde
3. Die Apsis bleibt der Bereich des Sakralen

Der Eingangsbereich bietet Gelegenheit für Information, für ein kurzes Gebet oder auch dafür, eine Andachtskerze zu entzünden. Im Schiff versammelt sich die Gemeinde um den Tisch des Herrn, um Wortgottesdienst und Mahlfeier zu begehen. Im Raum des Sakralen wird durch die Leere und die damit verbundene Spannung oder durch die Meditation des Altarbildes der Blick des Betrachters herausgeholt aus der Alltäglichkeit.

Volksaltar, Glasvitrine, Ambo - Hochaltarbild - Glasfenster

Volksaltar, Glasvitrine, Ambo
Volksaltar, Glasvitrine, Ambo
Der Raum wird aufgeladen von der Gegenwart Gottes.
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Hochaltarbild
Hochaltarbild
"Michael - Wer ist wie Gott"
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Glasfenster
Glasfenster
Die Glasfenster haben das Sechs-Tage-Werk der Schöpfung zum Inhalt.
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