Firmlinge Vorstellung

firmung

VORSTELLUNGSMESSE am Sonntag, 2. Dezember 2012

Die Firmung als bewusst gesetzter Übergang vom Kind zum jungen Erwachsenen war Thema der Vorstellungsmesse. Die Zeit ist gekommen, wo die Kinder selbst Stellung beziehen können und auch wollen. Das heißt unter anderem Firmung. Menschen brauchen an Knotenpunkten des Lebens ein Bewusstmachen und Feiern des neuen Lebensabschnittes und sie benötigen Bestärkung (=firmare ). Ein am konkreten Leben orientiertes Firmsakrament nimmt so den Wandel des menschlichen Daseins ernst.

Dieses Bewusstmachen und diese Bestärkung werden in der Zeit des Erwachsenwerdens vom Geist Gottes in der Firmung mit dem Ziel zugesagt (Geistgaben), dass der junge Mensch zu sich selbst finden, zu sich selbst stehen kann. Der junge Mensch, beseelt durch diesen Geist, soll seine Talente entdecken und erkennen, dass u. a. seine /ihre Fähigkeiten Gemeinschaft und menschliches Zusammenleben ermöglichen.

In der Vorstellungsmesse vollzogen die Firmlinge symbolisch diesen Schritt ins Erwachsenenleben. Bei seinem Namen gerufen verließ jeder einzelne Jugendliche seine Kinderstube (dargestellt auf eine Decke sitzend und spielend), begab sich nach vor zur Stufe des Altarraumes, verabschiedete sich von seinem Lieblingsspielzeug, das er in einen Stubenkorb warf und ging zu seinen Firmbegleitern, die ihm bei diesem Schritt ins neue Lebensalter behilflich sind. Das Aufgenommenwerden in die kirchliche Gemeinschaft wurde mit dem gesungenen Zuruf „Komm in unsere Mitte, tritt ein, tritt ein“ durch die singende Gemeinde bekräftigt und bestärkt.

                                    Berger Johann

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