Erstkommunion 2013

 

Das lateinische Wort „communio“ bedeutet innerhalb der gemeinsamen Mauern sein. Die Kommunion ist daher genau genommen die volle Gemeinschaft mit der Kirche. Das wird bei der Taufe von Erwachsenen und in der Ostkirche am deutlichsten, denn dort hat sich die ursprüngliche Reihenfolge der Sakramente erhalten. Zuerst wird der Taufkandidat nach seinem Glauben gefragt. Wenn er diesen bekannt hat, wird er getauft (in die Kirche aufgenommen und von den Sünden befreit) und gleich darauf gefirmt (mit dem Heiligen Geist gestärkt). Dann erhält er noch in derselben Feier nach dem Hochgebet über Brot und Wein die Kommunion. Er erhält also als Sündenbefreiter und Geistbeschenkter den Leib Christi.

Bei uns hat sich im Lauf der Zeit die Reihenfolge etwas geändert, der Sinn aber ist der gleiche geblieben. Darum bereiten wir die Erstkommunionkandidaten auch besonders gut vor, indem wir die wichtigsten Glaubenslehren mit ihnen durchgehen, sie zur heiligen Beichte hinführen und ihnen die Freude an der Gemeinschaft mit Jesus nahe bringen wollen.

Ich werde ein Mädchen nie vergessen, dass bei meiner Erstkommunionpredigt bei dem Satz „Jesus kommt heute zu euch!“ spontan ein halblautes begeistertes „Ja!!“ gerufen hat, als hätte sie im Lotto gewonnen. Haben auch wir noch diese Freude, wenn wir das Jesusbrot empfangen?

Kaplan Matthias

 

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“
( Mt. 28,20b)

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